3 Kurze Meditationen für müde Eltern

Gehörst du auch zu jenen Eltern, die partout gar keine Zeit haben, schon gar nicht für sich? Die ihre eigenen Bedürfnisse immer ganz hinten anstellen? Kommt mir irgendwie bekannt vor… Aber nun verrate ich dir ein kleines Geheimnis: Die Zeit für dich wird NIEMALS von allein kommen. Du musst sie dir NEHMEN.

Zum Bespiel kannst du jetzt gleich eine der folgenden Meditationstechniken ausprobieren, genau da, wo du jetzt bist. Setz dich aufrecht und gerade hin, schließe die Augen und genieße diesen kurzen Moment nur für dich. Zum Durchatmen, Entspannen, Regenerieren und Endlich-mal-etwas-nur-für-dich-tun.

  1. Atem-Meditation – Bringe deine volle Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Spüre, wie die Luft in die Nase einstömt und wieder herausströmt. Nimm die feinen Temperaturunterschiede zwischen Ein- und Ausatmung wahr. Beobachte, wie sich dein Bauch mit jedem Atemzug hebt und senkt, ganz von allein. Wenn du möchtest, atme jetzt noch tiefer und vollständiger in den Bauch und entspanne dich dabei.

  2. Mantra-Meditation – Suche dir ein Wort (z.B. Liebe, Ruhe), einen Satz (z.B. „Ich bin ganz ruhig/voller Liebe.“) oder ein Mantra (z.B. „Om namah shivaya“) und wiederhole es beständig in deinem Geist. Wiederhole es beim Einatmen und beim Ausatmen. Lass deinen gesamten Fokus auf deinem Wort, Satz oder Mantra. Wenn du abschweifst, kehre einfach wieder darauf zurück und wiederhole es weiter.

  3. Liebevolle Achtsamkeit – Schließ deine Augen. Nimm wahr, was um dich herum geschieht. Nimm die Geräusche und Gerüche aus deiner Umgebung wahr. Nimm wahr, welche Empfindungen du in deinem Körper spürst. Welche Gefühle in dir entstehen. Welche Gedanken in deinem Geist auftauchen. Und begegne allen diesen Wahrnehmungen mit liebevoller Achtsamkeit, ohne sie zu bewerten oder zu beurteilen. Distanziere dich von deinen Gedanken. Entwickle ein Gefühl von liebevoller Güte und Mitgefühl dir selbst und deiner Umgebung gegenüber.

Diese Meditationen kannst du immer und überall durchführen – wenn du auf den Bus wartest, in der Schlange stehst, auf dem Spielplatz bist, vor deinem Rechner sitzt und dabei einschläfst und sogar wenn du dein Kind ins Bett bringst 😉 Probiere es aus und gib deinem Leben neuen Schwung!

Eine wunderbare Zusammenfassung, warum uns Pausen so gut tun und wie wir sie gleich in unseren Alltag integrieren können, habe ich übrigens hier gefunden: Pause machen – Gute Gründe und Ideen für kleine Inseln im Alltag.

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